• Zum Header springen
  • Zum Hauptinhalt springen
  • Zum Footer springen
eAMA.at Newsletter Presse Karriere Kontakt AACS Veröffentlichungen
Fachliche Informationen
Marktinformationen
Formulare & Merkblätter
Sektor- und Projektmaßnahmen
eAMA.at Newsletter Presse Karriere Kontakt AACS Veröffentlichungen
  • AMA Startseite
  • Marktinformationen
  • Getreide und Ölsaaten
  • Aktuelle Informationen
  • 2024
  • Bio-Ackerflächen übertreffen Anbaurekord im Vorjahr

2024

  • 2025
  • 2024
  • 2023
  • 2022
24.04.2024

Bio-Ackerflächen übertreffen Anbaurekord im Vorjahr

Die Anbauflächen von Bio-Sojabohnen, Bio-Ackerbohnen, Bio-Körnererbsen, Bio-Hirse, Bio-Hafer und Bio-Kürbis legen zum Vorjahr zu.

Der langjährige Trend der Bio-Ackerflächenzunahme wurde auch heuer mit einem Zuwachs von +2.103 ha weiter fortgesetzt, wodurch ein neues Rekordniveau von 279.796 ha Bio-Ackerflächen erreicht wurde. Der Bio-Anteil an der Gesamtackerfläche beträgt somit 21%. Dennoch sollte nicht unerwähnt bleiben, dass der diesjährige Zuwachs deutlich unter dem des Vorjahres von + 7.365 ha und auch unter den bisher größten Zuwächsen aus den Jahren 2018 (+10.359 ha) und 2019 (+29.641 ha) liegt.

Bio-Wintergetreidefläche reduziert – Sommergetreideanbau ausgedehnt

Bio-Getreide musste – ähnlich wie auf den konventionellen Flächen – durch den nassen Herbst einen Rückgang hinnehmen: Bio-Weichweizen verliert zum Vorjahr -2.325 ha, Bio-Roggen geht um -2.473 ha zurück. Bio-Wintergerste reiht sich mit einem Minus von -739 ha neben Bio-Dinkel (-587 ha) bei den „Verlierern“ der diesjährigen Flächenverschiebungen ein. Bio-Sommergerste (+587 ha) kann neben Bio-Hafer (+1.028 ha) und Bio-Hartweizen (+43 ha) zum Vorjahr zulegen. Neben den günstigeren Anbaubedingungen im Frühjahr kann für die Flächenausdehnungen von Bio-Hafer und Bio-Sommergerste, der Markt mitverantwortlich gemacht werden.
Im Jahr 2022/2023 verzeichnet der Bioerzeugerpreis für Futterhafer einen Anstieg um 24% auf 263,30 EUR/t im Vergleich zum Vorjahr. Ebenso verteuerte sich der Bioerzeugerpreis für Industriehafer um 23% auf 307,92 EUR/t. Der Bioerzeugerpreis für Braugerste stieg um 32% auf 397,36 EUR/t und der für Bio-Futtergerste liegt sogar um 41% über dem Vorjahr.

Bio-Hülsenfrüchte legen zu

In diesem Jahr verzeichnen nicht nur das Sommergetreide, sondern auch die Bio-Hülsenfrüchte Zugewinne auf den Bio-Äckern. Besonders erfreulich ist die Entwicklung bei der Bio-Sojabohne, die um +1.306 ha zulegt und damit weiterhin die zweitwichtigste Druschfrucht auf den Bio-Flächen nach Weichweizen ist. Auch die Bio-Körnererbsen (+509 ha), Bio-Ackerbohnen (+1.079 ha) und Bio-Sorghum/Hirse (+965 ha) können deutliche Zuwächse verzeichnen.

Bio-Kürbis und Bio-Kartoffeln ausgeweitet

Im Bereich der Hackfrüchte weist der Bio-Kürbis mit +1.806 ha mehr Fläche den größten Zugewinn auf. Auch Speisekartoffeln (+418 ha) und Feldgemüse (+359 ha) werden auf den Bio-Flächen ausgedehnt. Die vor allem in der konventionellen Wirtschaftsweise bedeutende Zuckerrübe, umfasst heuer mit 1.002 ha Bio-Anbaufläche etwas mehr (+238 ha) als 2023. Schädlingsbefall kann jedoch dieses Flächenausmaß mit Stand 16.04.2024 reduzieren.

Bio-Weizenertrag 2023 über Vorjahr

2023 wurde ein höherer Bio-Weichweizenertrag als im Vorjahr geerntet (2023: 41,2 dt/ha, 2022: 36,8 dt/ha,2021: 38,6 dt/ha) geerntet. Der Hektarertrag von Bio-Roggen lag 2023 mit 30,3 dt/ha etwas unter 2022 (32,2 dt/ha) und 2021 (31,9 dt/ha). Im Hauptanbaugebiet Niederösterreich lag der Roggenertrag mit 30,8 dt/ha ebenso unter 2022(34,1 dt/ha) und 2021 (34,2 dt/ha). Der Bio-Sojabohnenertrag konnte 2023 mit 27,7 dt/ha das schwache Vorjahr (19,5 dt/ha) deutlich übertreffen und ordnet sich auf dem Niveau von 2021 (28,4 t/ha) ein.

Bio-Großhandelsabgabepreise sinken

Die AMA erhebt seit Herbst 2021 die Großhandelsabgabepreise der bedeutendsten Erstankäufer für Getreide und Ölsaaten aus biologischer Wirtschaftsweise. Entsprechend der Preisrückgänge für konventionelles Getreide wiesen auch die Bio- Großhandelsabgabepreise in den letzten 12 Monaten Rückgänge auf: Der für Februar 2024 im Mittel erhobene Großhandelspreis für BIO-Qualitätsweizen (min. 12,0 % Prot.) liegt mit 361,67 um 37% unter dem ermittelten Preis vor einem Jahr. Bio-Mahlroggen wurde im Februar 2024 durchschnittlich um 288,23 EUR/t verkauft, wodurch das Preisniveau um 37% sank. Sojabohnen biologischer Herkunft wurden im Februar 2024 mit 740,17 EUR/t verkauft, wodurch das Preisniveau um 32% nach unten ging. Die finale Auszahlung der Bio-Erzeugerpreise für die Landwirte (aus der Ernte 2023) liegt jedoch erst nach Ablauf der Vermarktungssaison im Juni 2024 vor.

Marktinformation Getreide und Ölsaaten - Produktion

Marktinformation Getreide und Ölsaaten - Preise

Marktinformation Getreide und Ölsaaten - Marktbericht

DI Herz, 24.04.2024

Aktuelle News

  • 24.04.2026
    Pariser Weizen-, Mais-, und Rapsnotierungen steigen zur Vorwoche

    Anstieg der Rohölkurse durch die aktuellen Entwicklungen im Iran-Konflikt unterstützen Pariser Weizen-, Mais-, und Rapsnotierungen.

  • 21.04.2026
    Anbauflächen 2026 – Weichweizen und Zuckerrüben auf historischem Langzeittief – Sonnenblumen setzten Aufwärtstrend fort

    Die Flächenauswertung der AMA-Mehrfachanträge 2026 zeigt deutliche Verschiebungen auf den heimischen Äckern.

  • 13.04.2026
    Getreide- und Ölsaatenkurse rudern aus Wochensicht zurück

    Gespräche über einen Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran im aktuellen Konflikt in der abgelaufenen Woche führten zu Kursrücknahmen.

  • 03.04.2026
    Internationale Weizenpreise sinken zur Vorwoche; Rapskurse im Plus

    Aus Wochensicht verzeichnen die Weizennotierungen an der Pariser Börse einen Rückgang zur Vorwoche, während die Rapsnotierungen nach einer Korrektur wieder zunehmen.

Anschrift

Agrarmarkt Austria

Dresdner Straße 70

1200 Wien

Telefon: 050 3151 - 0

office@ama.gv.at

Interessante Links

  • Auszahlungstermine
  • Über die AMA
  • AACS
  • Veröffentlichungen

Weitere Webseiten

  • eAMA - das Serviceportal
  • AMA - Karriereportal
  • Sektor- & Projektmaßnahmen
  • AMA - Marketing amainfo.at
Impressum Datenschutzerklärung Barrierefreiheitserklärung Sitemap